Laut einer Studie der WHO leiden hundert Millionen Menschen weltweit unter einer behebbaren Sehstörung. Viele Menschen können sich weder eine Brille, noch einen Sehtest leisten. Der geschätzte Produktivitätsverlust liegt, allein bei unbehandelter Kurzsichtigkeit, bei 240 Mrd. US Dollar. Der EinDollarBrille e.V. will hier helfen.

Ziele des EinDollarBrille e.V.

Der Verein möchte eine Grundversorgung im augenärztlichen Bereich schaffen. Hier voran in Entwicklungsländern, die sich keine augenärztliche Versorgung, geschweige denn eine Brille leisten können. Zur Zeit ist der Verein in folgenden Ländern aktiv:

  • Burkina Faso
  • Malawi
  • Bolivien
  • Brasilien
  • Indien

Die Schwesterorganisation EinDollarBrille Schweiz wiederum engagiert sich für die Ausbildung von EinDollarBrille-Optikern und die Verbreitung der Brillen in Myanmar.

Schaffung von Arbeitsplätzen durch EinDollarBrille e.V.

Wie möchte der EinDollarBrille e.V. die gesetzten Ziele durchführen? Indem Sie eine Brille auf den Markt bringt, die den Lohn von 2-3 Tagen Arbeit in den jeweiligen Ländern kostet. Damit ist sie auch für arme Menschen bezahlbar. Zudem hat die Organisation, in fester Zusammenarbeit mit Optikern und Augenärzten, ein eigenes, einjähriges, Ausbildungsprogramm entwickelt. Somit entstehen Arbeitsplätze in den betroffenen Ländern. Bisher hat der EinDollarBrille e.V. 220 Arbeitsplätze geschaffen. Vorrangig werden Menschen ausgebildet, die zuvor Arbeitslos waren. Die Frauenquote liegt bei 38% und soll bis auf 50% angehoben werden. Ebenfalls Menschen mit Behinderungen gehören zum Teil des Teams. Somit soll für Versorgung des Sehkraft durch kostenfreie Sehtests, durch Brillenanpassungen und Verkauf der Brillen, sowie durch einen Reparaturservice, eine ganz eigene, funktionierende Wirtschaft wachsen.

Über den EinDollarBrille e.V.

Der Verein wurde 2012, vom Erfinder der Ein Dollar Brille, Martin Aufmuth gegründet. Ziel ist es, qualitativ hochwertige und dennoch günstige und robuste Brillen in Entwicklungsländern zu produzieren und für so wenig Geld wie möglich zu verkaufen. Der Verkaufserlös der Brille soll die Materialkosten, sowie die Gehälter der Arbeiter vor Ort tragen. Vom Finanzamt ist der Verein offiziell als gemeinnützig eingeordnet. Die Arbeit der Organisation sowie ihr Gründer Martin Aufmuth wurden bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem empowering.people-Award der Siemens Stiftung, dem Robert E. Hopkins Leadership Award der Optical Society of America sowie dem Next Economy Award der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis (2017).

Foto: EinDollarBrille e.V.

 

Wir, von Katja Urban Augenoptik, finden das ist ein tolles Projekt und geben unseren Daumen hoch– weiter so!