Unsere Brille ist täglich in Gebrauch. Stundenweise oder auch den ganzen Tag hilft sie geschwächten Augen zu einer klaren Sicht. Die eigene Brille ist ein unerlässlicher Begleiter, für jeden, der sie braucht. Umso wichtiger ist es, sie sorgsam zu behandeln und die Brille richtig zu putzen. Hier ein paar Tipps.

Wie entsteht überhaupt Schmutz auf meiner Brille?

Da unsere Sehhilfe ständig im Einsatz ist, verwundert es kaum, dass sie auch viel Schmutz abbekommt. oft sind es Schlieren von Cremes auf unseren Händen, die beim berühren der Brille am Glas einen lästigen Film hinterlassen. Aber auch Mascara oder andere Kosmetikprodukte hinterlassen ungewollte Spuren auf unserer Brille. Nicht zu vermeiden lässt sich Staub, der sich ganz fein und fast unsichtbar auf unsere Brillengläser legt und den Durchblick trübt. Hält man die Brille ins Licht, kann man diesen feinen Staubfilm oft erkennen. 

Eine verschmutzte Brille, führt zu Irritationen im Sehen und kann zu Augenmüdigkeit, Konzentrationsstörung und Ermattung führen. 

Hausmittel Tricks zum richtig Brille putzen ? Lieber nicht!

Es gibt viele Tipps rund ums Thema Brille richtig putzen, doch von den meisten ist eher abzuraten. Denn nur eine falsche Anwendung und schon sind die Gläser dahin und die Brille kann nur noch durch einen fachgerechten Austausch wieder in Ordnung gebracht werden.

Ganz beliebt zur Reinigung der Brille sind T- Shirt- Zipfel oder gar Taschentücher – doch damit macht man seine Brille nur noch mehr kaputt. 

Dazu muss man verstehen, dass ein Brillenglas aus mehreren Schichten besteht. Auf dem Grundglas folgt meistens eine Härtung, dann eine Entspiegelung und zusätzlich noch eine Schutzschicht. Jede Schicht ist so dünn, dass ein Staubkorn dagegen riesig wirkt. Taschentücher oder Kleiderfaser nehmen diese Staubkörner nicht auf, sie verreiben diese und wirken dann wie Schmirgelpapier, was auf Dauer tausende kleine Kratzer in die Glasschichten bringt und diese kaputt macht. Zwar kann man diese kleinen Kratzer mit bloßem Auge nicht erkennen und dann sagt man „na da passiert doch gar nichts mit der Brille, wenn ich mein T- Shirt nehme“. Doch das ist ein Irrtum. Doch diese winzig kleinen Kratzer bewirken eine Lichtstreuung, die das Auge stärker fordert. Die Folge – die Augen werden schneller müde. 

Auch Feuchttücher eignen sich nicht zum Brille richtig putzen. Denn sie enthalten oft Lösemittel und Duftstoffe, welche ebenfalls die Schutzschicht der Brille angreift. Zusätzlich hinterlassen Feuchttücher auch einen unschönen Film auf dem Glas. 

Wie also die Brille richtig putzen ?

Für die Reinigung und Pflege einer Brille gibt es schonendere Verfahren. Bevor Sie die Brille polieren, sollten Sie sie kurz mit lauwarmem Wasser abspülen. Dies entfernt Staubkörner und löst stärkere Verschmutzungen. Effektiv wirkt ein Tropfen Spülmittel. Nach gründlichem Abspülen der Seife können die Gläser abgetrocknet werden – jedoch nur mit einem speziellen Brillenputztuch. Diese Mikrofasertücher weisen feine Maschen auf, die die Schmutzpartikel auffangen, anstatt sie über die Glasoberfläche zu reiben.

Und was, wenn dennoch mal ein Kratzer im Brillenglas auftaucht? 

Hartnäckig hält sich das Gerücht, Kratzer kann man mithilfe von Zahnpasta oder Poliermitteln entfernen. Doch das ist ein schlimmer Fehler. Denn dadurch können Glasbeschichtungen wie Entspiegelung und UV-Schutz komplett zerstört werden, Schlimmstenfalls raut man die Glasoberflächen derart an, dass sich die Sehstärke völlig verändert. 

Hat die Brille also doch mal Schaden genommen, hilft nur der Gang zum Optiker.

Es muss nicht immer gleich eine neue Brille sein. Wir können Brillengläser sachgerecht austauschen. Auch Brillenbügel oder abgenutzte Nasenpads können einzeln getaucht werden. Wir von Katja Urban Augenoptik, verfügen über einen umfangreichen Reperaturservice und helfen gerne bei Schäden an der Brille. 

Die richtige Pflege, sachgerechtes putzen der Brille und immer die Aufbewahrung in einem Brillenetui, sorgen für eine lange Lebensdauer ihrer Sehhilfe. 

 

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